Weder aus den Augen, noch aus dem Sinn. Man lebt weiter. Nur eben anders. Aber anders ist nicht gleich schlechter. Es ist nur eben neu und somit ungwohnt. Auch ist die Art, auf die man mit den Menschen zu Hause in Kontakt bleibt, neu und anders. Man kann nicht stundenlang telefonieren, man kann sich nicht besuchen, nicht wirklich sehen und nicht mal eben einen Tag bei McCafe verbringen, nur weil das Leben mal gerade nicht so spielt, wie man moechte. Nein. Das geht nicht mehr, wenn eine Person “verschwunden ist”. Man muss andere Moeglichkeiten finden. Internet oder sms, Briefe oder einfach nur Gedanken.. Wenn man geht, laesst man einiges zurueck, und damit sind weder Brot, noch Suessigkeiten oder alle Kuscheltiere gemeint. Es sind Erinnerungen, erlebten Sachen, die man mit Menschen gemacht hat, die man liebt, Kleinigkeiten, die das Leben lebenswert machen; Dingen, die der Mensch zum Gluecklichsein braucht.
Doch man laesst auch Menschen zurueck. Manche liebt man, manche mag man nicht, manch einen vermisst man, manch anderen nicht, manche Personen kennt man in-uns-auswendig, weil man viel Zeit mit ihnen verbracht hat, manche hat man vielleicht vor kurzem erst kennen gelernt und man war gerade dabei, sich richtig kennen zu lernen, als eine Person dann ploetzlich verschwand.
Vielleicht hat man einen bestimmten Menschen auch noch nicht mal wirklich kennengelernt, zum Beispiel nur uebers Internet und jetzt bereut man ja sogar auf eine gewisse Art und Weise diesen Menschen ueberhaupt kennen gelernt zu haben. Auf jeden Fall zu dem Zeitpunkt, wo man verschwand. Man fragt sich warum man ihn jetzt kennenlernen musste, so kurz bevor man ging. Weshalb konnte man ihm nicht schon vor einem Jahr begegnen? Wieso haette man ihn nicht erst in einem Jahr treffen koennen? Fragen ueber Fragen, die niemand jemals beantworten wird. Offene Fragen eben. Solche, die keine Antwort haben. Man wird niemals erfahren, was gegen ein frueheres oder spaeteres kennenlernen spricht, weil es niemanden geben wird, der es weiss. Man muss mit dem “ist eben so” lernen zu leben. Es ist eben so, dass man diesen Menschen so kurz vor knapp kennenlernte. Es ist eben so, dass man ihn nicht kennt. Es ist eben so, wie es gekommen ist. Man kann die Zeit nicht zurueckspulen und den Zeitpunkt des Kennenlernens verschieben, weil sich das Leben was dabei gedacht hat. Zum jetzigen Zeitpunkt erkennt man noch nicht den Sinn, aber es wird dazu kommen. Irgendwann versteht man, was der Sinn in allem ist. Doch es kann daueren: Tage, Wochen, Monate, ja vielleicht sogar Jahre, aber eines Tages wacht man auf und alles wird einem klar: der Zeitpunkt, der Sinn, die Gefuehle. Bis es soweit ist braucht man Geduld und man muss lernen, warten zu koennen, was ziemlich schwer sein kann.
Noch schwerer wird es, wenn einem mit der Zeit klar wird, dass nichts einen Sinn hat. Man lernte diese Person kennen, erzaehlte ihr alles, fuehlte eine Verbindung und wurde sich sicher, dass man Zusammen gehoert. Das klingt vielleicht verrueckt, weil man diese Person nicht wirklich kennt, doch es gibt sowas wie Seelenverwandtschaft. Man past einfach super zusammen und das weiss man einfach. Man spuert es. Da ist so ein Gefuehl, das sich durch alles durchzieht. Dieses Gefuehl versichert einem alles, was man denkt. Es verleiht einem Schutz. Geborgenheit, Waerme, Recht.
Diese Person macht einem vielleicht klar, dass man nicht alleine so denkt und fuehlt, was das Gefuehl dann noch verstaerkt. Es sind geschriebene Zeilen, die man Tag ein Tag aus auf sein Handy geschickt bekommt. Man fuehlt sich richtig. Nicht fehl am Platz. Diese Person “sagt” einem, dass sie einen braucht, dass man der Richtige ist. Man selbst fuehlt genau so. Zwar kann niemand von beiden wirklich von Liebe sprechen, weil man einander nicht richtig kennt, aber man spuert –beide spueren- dass es etwas gutes ist. Etwas richtiges. Etwas, das mit Sicherheit Zukunft hat. Oder haben koennte, vorausgesetzt alles wird so, wie man es sich vorstellt. Doch bis es soweit ist muss man warten. Warten, bis die Zeit gekommen ist. Warten, bis man selbst wieder auftaucht.
Die Entfernung zwischen beiden Menschen ist ein Problem. Man fuehlt sich zwar zum Anderen hingezogen, doch die Distanz sorft dafuer, dass man sich jetzt, wo man will, nicht sehen kann. Man ist sich im Klaren darueber, dass die Zeit, in der man weg ist, eine lange ist und daher nichts laufen kann. Deshalb will man dem Anderen nicht im Wege stehen, falls er sich verliebt. Und trotzdem hat man unbewusst ein Problem damit, wenn man sich selbst verliebt. Der Andere steht dann in gewisser Weise doch im Weg, weil man fuer diese Person auch etwas empfindet. Man hat ein schlechtes Gewissen.
Schlimmer wird es aber dann, wenn man sich nicht selbst verliebt, weil man mit den Gedanken immer bei dieser einen Person ist, sondern sich diese Person verliebt. Man weiss, dass es frueher oder spaeter passieren wuerde, das aendert aber nichts an dem, was man fuehlt. Man fuehlt sich betrogen, weil man selbst etwas fuer diese Person empfindet und dachte, sie wuerde auch so fuehlen, aber man ist auch traurig, weil somit die eigene Zeit abgelaufen ist. Es ist vorbei. Das wird einem wohl oder uebel klar. So traurig man darueber auch ist, man muss damit leben. Lernen, damit zu leben. Alles hat einmal ein Ende. Was bleibt ist die Erinnerung. Die Erinnerung an eine schoene Zeit. Die Erinnerung an Gluecksgefuehle ueber Glueckgefuehle. Die Erinnerung an eine wundervoller Person. Die Erinnerung, dass man auch gebraucht wird und selbst einmalig ist. Man hat gute Erfahrungen gemacht, wenn sie auch weniger gut geendet haben. Doch aus allem lernt man. Jetzt fragt man sich nur, was man daraus lernen soll. Vielleicht, dass Entfernung nicht gut ist? Oder, dass Entfernung oft genug ein Hindernis ist? Vielleicht aber auch, dass man suchen muss, um jemanden zu finden und dass dann, wenn man jemanden gefunden hat, alles schneller aus sein koennte, als man gucken kann? Man weiss noch nicht, was man genau daraus lernen soll, doch wie mit allem wird man es irgendwann herausfinden.
Es kann natuerlich auch sein, dass alles nur ein vorlaeufiges Ende ist, bis man wieder auftaucht. So etwas wuenscht sich wahrscheinlich jeder. Ein Ende auf Zeit. Aber kann sowas gut gehen? Wenn man keinen Kontakt mehr hat? Sich jeder veraendert und man nur noch sein Leben lebt? Wie soll man dann, wenn man wieder auftaucht, noch wissen, dass man zusammen gehoert? Macht es das alles nicht noch schwieriger? Nach solche einer langen Pause ist es doch quasi unmoeglich noch zueinander zu finden, weil man sich mit der Zeit aus den Augen verliert, sich egal wird. Auch aufgrund der Entfernung. Trotzdem wuenscht sich jeder ein vorlaeufiges Ende, weil es einfach kein endgueltiges Ende ist und es danach weiter gehen kann.
Ob solch ein Ende nun gut ist oder nicht, kann man nicht pauschal sagen. Fuer manche ist es ein Lichtblick, fuer andere ist ein vorlaeufiges Ende aber das selbe wie ein endgueltiges Ende, weil Ende ist eben Ende. Einige Menschen verlieren ihre Hoffnung nicht, weshalb alles fuer sie nur vorlaeufig ist. Andere wurden schon zu oft enttaeuscht und verletzt, um noch optimistisch zu sein. Hoffnung haben sie immer noch, auch verlieren sie diese Hoffnung nicht, doch glauben sie nicht mehr an ein buntes farbenfrohes Leben. Sie denken nicht mehr, dass es in irgendeiner Weise ein Happpy End fuer jeden gibt, sie sind der Meinung, dass der eine Glueck im Leben hat, der andere Pech. So ist das Leben, ganz einfach. Solche Menschen sind aber keinesfalls gefuehlskalt oder unromantisch. Ganz im Gegenteil. Sie glauben fest an die grosse Liebe, nur nicht in ihrem Leben. Sie wuenschen allen, die sie lieben, nur das Beste und hoffen selbst auch nur gutes. Allerdings sind sie realistisch und sehen mit der Zeit ein, dass manche leer ausgehen. Sie akzeptieren es und versuchen damit zu leben, dass sie groesstenteils auch dazu gehoeren. Das erleichtert es dann ungemein, wenn man wieder enttaeuscht wird, weil man schon damit rechnete.
Diese Person macht einem vielleicht klar, dass man nicht alleine so denkt und fuehlt, was das Gefuehl dann noch verstaerkt. Es sind geschriebene Zeilen, die man Tag ein Tag aus auf sein Handy geschickt bekommt. Man fuehlt sich richtig. Nicht fehl am Platz. Diese Person “sagt” einem, dass sie einen braucht, dass man der Richtige ist. Man selbst fuehlt genau so. Zwar kann niemand von beiden wirklich von Liebe sprechen, weil man einander nicht richtig kennt, aber man spuert –beide spueren- dass es etwas gutes ist. Etwas richtiges. Etwas, das mit Sicherheit Zukunft hat. Oder haben koennte, vorausgesetzt alles wird so, wie man es sich vorstellt. Doch bis es soweit ist muss man warten. Warten, bis die Zeit gekommen ist. Warten, bis man selbst wieder auftaucht.
Die Entfernung zwischen beiden Menschen ist ein Problem. Man fuehlt sich zwar zum Anderen hingezogen, doch die Distanz sorft dafuer, dass man sich jetzt, wo man will, nicht sehen kann. Man ist sich im Klaren darueber, dass die Zeit, in der man weg ist, eine lange ist und daher nichts laufen kann. Deshalb will man dem Anderen nicht im Wege stehen, falls er sich verliebt. Und trotzdem hat man unbewusst ein Problem damit, wenn man sich selbst verliebt. Der Andere steht dann in gewisser Weise doch im Weg, weil man fuer diese Person auch etwas empfindet. Man hat ein schlechtes Gewissen.
Schlimmer wird es aber dann, wenn man sich nicht selbst verliebt, weil man mit den Gedanken immer bei dieser einen Person ist, sondern sich diese Person verliebt. Man weiss, dass es frueher oder spaeter passieren wuerde, das aendert aber nichts an dem, was man fuehlt. Man fuehlt sich betrogen, weil man selbst etwas fuer diese Person empfindet und dachte, sie wuerde auch so fuehlen, aber man ist auch traurig, weil somit die eigene Zeit abgelaufen ist. Es ist vorbei. Das wird einem wohl oder uebel klar. So traurig man darueber auch ist, man muss damit leben. Lernen, damit zu leben. Alles hat einmal ein Ende. Was bleibt ist die Erinnerung. Die Erinnerung an eine schoene Zeit. Die Erinnerung an Gluecksgefuehle ueber Glueckgefuehle. Die Erinnerung an eine wundervoller Person. Die Erinnerung, dass man auch gebraucht wird und selbst einmalig ist. Man hat gute Erfahrungen gemacht, wenn sie auch weniger gut geendet haben. Doch aus allem lernt man. Jetzt fragt man sich nur, was man daraus lernen soll. Vielleicht, dass Entfernung nicht gut ist? Oder, dass Entfernung oft genug ein Hindernis ist? Vielleicht aber auch, dass man suchen muss, um jemanden zu finden und dass dann, wenn man jemanden gefunden hat, alles schneller aus sein koennte, als man gucken kann? Man weiss noch nicht, was man genau daraus lernen soll, doch wie mit allem wird man es irgendwann herausfinden.
Es kann natuerlich auch sein, dass alles nur ein vorlaeufiges Ende ist, bis man wieder auftaucht. So etwas wuenscht sich wahrscheinlich jeder. Ein Ende auf Zeit. Aber kann sowas gut gehen? Wenn man keinen Kontakt mehr hat? Sich jeder veraendert und man nur noch sein Leben lebt? Wie soll man dann, wenn man wieder auftaucht, noch wissen, dass man zusammen gehoert? Macht es das alles nicht noch schwieriger? Nach solche einer langen Pause ist es doch quasi unmoeglich noch zueinander zu finden, weil man sich mit der Zeit aus den Augen verliert, sich egal wird. Auch aufgrund der Entfernung. Trotzdem wuenscht sich jeder ein vorlaeufiges Ende, weil es einfach kein endgueltiges Ende ist und es danach weiter gehen kann.
Ob solch ein Ende nun gut ist oder nicht, kann man nicht pauschal sagen. Fuer manche ist es ein Lichtblick, fuer andere ist ein vorlaeufiges Ende aber das selbe wie ein endgueltiges Ende, weil Ende ist eben Ende. Einige Menschen verlieren ihre Hoffnung nicht, weshalb alles fuer sie nur vorlaeufig ist. Andere wurden schon zu oft enttaeuscht und verletzt, um noch optimistisch zu sein. Hoffnung haben sie immer noch, auch verlieren sie diese Hoffnung nicht, doch glauben sie nicht mehr an ein buntes farbenfrohes Leben. Sie denken nicht mehr, dass es in irgendeiner Weise ein Happpy End fuer jeden gibt, sie sind der Meinung, dass der eine Glueck im Leben hat, der andere Pech. So ist das Leben, ganz einfach. Solche Menschen sind aber keinesfalls gefuehlskalt oder unromantisch. Ganz im Gegenteil. Sie glauben fest an die grosse Liebe, nur nicht in ihrem Leben. Sie wuenschen allen, die sie lieben, nur das Beste und hoffen selbst auch nur gutes. Allerdings sind sie realistisch und sehen mit der Zeit ein, dass manche leer ausgehen. Sie akzeptieren es und versuchen damit zu leben, dass sie groesstenteils auch dazu gehoeren. Das erleichtert es dann ungemein, wenn man wieder enttaeuscht wird, weil man schon damit rechnete.
Und trotzdem aendert dies nichts daran, dass sie allen Menschen alles Gute wuenschen. Wenn man dann erfaehrt, dass diese Person, die man so mag, dann doch jemanden gefunden hat, waehrend man selbst verschwunden ist und mit den Gedanken nur bei dieser Person ist, ist man zunaechst fuerchterlich traurig, verletzt und enttaeuscht, doch man freut sich fuer diese Person, denn sie ist nun nicht laenger alleine. Man selbst ist zwar noch weiterhin alleine, doch andere sind einem oft viel wichtiger als man selbst. Man wuerde alles hergeben, um einer wichtigen Person eine Freude zu machen und sie gluecklich zu sehen. Egal wie traurig man selbst darueber ist.
Solange es dieser Person gut geht und sie gluecklich ist, sind die eigenen Gefuehle nebensaechlich. Man wuenscht sich nur, dass diese Person alles hat, was sie zum Leben und Gluecklichsein braucht und dann ist man selbst auch froh, weil es dem Anderen gut geht.
Dieser einen Person wuensche ich alles Gute und hoffe, dass sie gluecklich mit allem ist und es auch bleibt.. <3
(Ich weiss, dass Du weisst, dass Du gemeint bist..)
(Ich weiss, dass Du weisst, dass Du gemeint bist..)